Alle Blogs

Balkonkraftwerke und Notstromversorgung: Warum Speicher heute wichtiger sind denn je

Diesen Beitrag teilen
Balkonkraftwerke und Notstromversorgung: Warum Speicher heute wichtiger sind denn je

Der mutmaßliche Anschlag auf das Stromnetz in Berlin Anfang Januar 2026 führte dazu, dass rund 45.000 Haushalte und über 2.000 Betriebe zeitweise ohne Strom waren. Trotz intensiver Reparaturarbeiten dauerte es mehrere Tage, bis die Versorgung vollständig wiederhergestellt werden konnte.

Dieses Ereignis machte deutlich, wie anfällig selbst moderne und gut ausgebaute Stromnetze sein können – und wie wichtig es ist, für den Ernstfall vorbereitet zu sein.

Balkonkraftwerke mit Speicher – mehr als nur Eigenverbrauch

Ein Balkonkraftwerk besteht in der Regel aus zwei oder mehr Solarmodulen und einem Mikro-Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt und direkt in das heimische Stromnetz einspeist. Damit lässt sich im Alltag ein Teil des eigenen Strombedarfs decken und die Stromrechnung senken.

Bei einem Stromausfall verliert ein klassisches Balkonkraftwerk jedoch seinen Nutzen, denn aus Sicherheitsgründen schalten sich netzgekoppelte Anlagen automatisch ab. Genau hier kommen Batteriespeicher ins Spiel.

Sie speichern den tagsüber erzeugten Solarstrom und stellen ihn zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Verfügung. Viele moderne Systeme verfügen über eine integrierte Notstromsteckdose, über die bei einem Netzausfall Geräte direkt versorgt werden können – zum Beispiel Router, Kühlschränke, Beleuchtung oder Ladegeräte für Smartphones.
Dank Schutzklasse IP65 sind diese Speicher wetterfest und sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich geeignet.

EcoFlow STREAM-Serie

Modelle wie der EcoFlow STREAM Ultra mit 1,92 kWh und der STREAM Ultra X mit 3,84 kWh verfügen über einen integrierten Wechselrichter sowie eine Notstromsteckdose mit bis zu 1.200 Watt Ausgangsleistung. In Kombination mit einem EcoFlow STREAM AC Pro lässt sich diese Leistung sogar auf 2.300 Watt erhöhen. Im System von EcoFlow lassen sich sogar mehrere STREAM AC Pro Speicher unabhängig vom Balkonkraftwerk im Hausnetz aufstellen und können so den gespeicherten Solarstrom über die Steckdose am Gerät direkt an den Verbraucher abgeben.

Die Geräte erkennen einen Stromausfall automatisch und können wichtige Verbraucher wie Kühlschränke, Router oder Beleuchtung weiter versorgen. Durch modulare Erweiterungen lässt sich die Speicherkapazität auf bis zu 23 kWh ausbauen, zudem wird bidirektionales Laden unterstützt.

Anker SOLIX Solarbank 2 und 3

Auch die Anker SOLIX Solarbank 2 mit 1,6 kWh sowie die Solarbank 3 mit 2,7 kWh bieten eine integrierte Notstromversorgung. Über den eingebauten Wechselrichter und die Notstromsteckdose lassen sich im Falle eines Blackouts wichtige Geräte weiterhin betreiben.
Durch zusätzliche Module kann die Gesamtkapazität auf bis zu 16 kWh erweitert werden.

Was kann ein Speicher im Ernstfall leisten?

Je nach Speicherkapazität und individuellem Stromverbrauch können Batteriespeicher im Notfall mehrere Stunden bis hin zu mehreren Tagen wichtige Verbraucher mit Energie versorgen.
Die direkt am Gerät verfügbaren Steckdosen machen eine autarke Stromversorgung möglich – unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. Über die Steckdosen lassen sich Verbraucher auch ohne einen Stromausfall direkt versorgen. 

Fazit: Vorsorge zahlt sich aus

Der Stromausfall in Berlin hat gezeigt, dass auch moderne Metropolen nicht vor längeren Blackouts geschützt sind. Für viele Haushalte ist dies ein Anstoß, über eine eigene Notstromlösung nachzudenken – insbesondere, wenn bereits ein Balkonkraftwerk oder eine Photovoltaikanlage vorhanden ist.

Die Kombination aus eigener Stromerzeugung und Batteriespeicher erhöht nicht nur die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen, sondern sorgt auch im Krisenfall für mehr Sicherheit.

Kurz gesagt:

  • Stromversorgung für wichtige Geräte über Stunden bis Tage
  • Unabhängigkeit vom Stromnetz bei Ausfällen
  • Mehr Sicherheit und Autarkie für den eigenen Haushalt
Zurück zum Blog

Verwandte Beiträge