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Anker SOLIX Solarbank Max AC 7 kWh: Nachrüsten 2026

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Anker SOLIX Solarbank Max AC 7 kWh zur Nachrüstung einer bestehenden PV-Anlage

Eine Photovoltaikanlage produziert tagsüber oft mehr Strom, als im Haushalt direkt verbraucht wird. Ohne Batteriespeicher fließt dieser Überschuss ins öffentliche Netz – und am Abend muss wieder Strom aus dem Netz bezogen werden.

Doch was tun, wenn die PV-Anlage bereits installiert ist und bisher keinen Speicher besitzt?

Genau hier setzt die Anker SOLIX Solarbank Max AC an.

Der neue AC-gekoppelte Heimspeicher wurde unter anderem dafür entwickelt, bestehende Photovoltaikanlagen nachträglich um einen Batteriespeicher zu erweitern – auch wenn Wechselrichter oder PV-Anlage von einem anderen Hersteller stammen. 

Mit 7 kWh Basiskapazität, bis zu 3,5 kW AC-Eingangs- und Ausgangsleistung und einer Erweiterbarkeit auf bis zu 42 kWh bewegt sich die Solarbank Max AC deutlich stärker in Richtung Heimspeicher als klassische Balkonkraftwerk-Batterie. 

Aber lohnt sich die Nachrüstung wirklich?

Und vor allem: Für welche bestehende PV-Anlage ist die Solarbank Max AC sinnvoll?


Anker SOLIX Solarbank Max AC: Technische Daten auf einen Blick


  Anker SOLIX Solarbank Max AC
Speicherkapazität 7 kWh
Max. AC-Eingangs-/Ausgangsleistung 3,5 kW
Max. Ausgangsleistung Lastanschluss 3,68 kW
Erweiterungsakkus bis zu 5 × BP7000
Max. Speicherkapazität 42 kWh
Parallele Haupteinheiten bis zu 3
Max. Gesamtspeicher bei 3 Systemen 126 kWh
Batterietechnologie LFP
Lebensdauer 10.000 Zyklen
Herstellergarantie 10 Jahre
Schutzklasse IP66
Konnektivität WLAN & Bluetooth
Betriebstemperatur –20 °C bis 55 °C


Damit ist bereits klar: Die Solarbank Max AC richtet sich nicht ausschließlich an kleine Balkonkraftwerke. Besonders interessant wird sie für Haushalte, die bereits eine größere PV-Anlage besitzen und ihren Eigenverbrauch nachträglich erhöhen möchten.


Was ist die Anker SOLIX Solarbank Max AC?


Die Solarbank Max AC ist ein AC-gekoppelter Batteriespeicher.

Das ist für die Nachrüstung einer bestehenden Photovoltaikanlage entscheidend.

Bei einer AC-gekoppelten Speicherlösung muss die Batterie nicht direkt auf der DC-Seite zwischen Solarmodulen und vorhandenem Wechselrichter integriert werden

Stattdessen arbeitet die Max AC auf der Wechselstromseite des bestehenden Systems.

Vereinfacht dargestellt:

Bestehende PV-Anlage

vorhandener Wechselrichter

Solarstrom im Hausnetz

Solarbank Max AC speichert Überschüsse

gespeicherter Strom wird später genutzt


Dadurch kann die vorhandene PV-Anlage grundsätzlich bestehen bleiben. Laut Anker ist die Solarbank Max AC mit PV-Anlagen von Drittanbietern kompatibel und gerade für die nachträgliche Speicherintegration vorgesehen. 

Das kann besonders interessant sein, wenn bereits eine funktionierende Dach-PV vorhanden ist und der Wechselrichter nicht allein für die Installation eines Speichers ersetzt werden soll.


Wie funktioniert die Nachrüstung einer bestehenden PV-Anlage?


Bei der Nachrüstung muss die Solarbank Max AC nicht wissen, welcher Wechselrichter die Solarmodule steuert.

Stattdessen wird der Energiefluss des Haushalts erfasst.

Eine zentrale Rolle kann dabei der Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 übernehmen.

Dieser verfügt über getrennte Messpunkte für Netz und bestehende PV-Anlage. Dabei überwacht ein Messpunkt den Hauptstromkreis des Haushalts und ein weiterer den PV-Stromkreis. Dadurch können bestehende PV-Anlage, Verbrauch und neuer Batteriespeicher gemeinsam im Energiemanagement dargestellt werden. 

Das Prinzip ist einfach:

PV-Anlage produziert mehr Strom als der Haushalt benötigt

Smart Meter erkennt den Überschuss

Solarbank Max AC wird geladen

am Abend sinkt die Solarproduktion

gespeicherte Energie versorgt den Haushalt


So wird ein größerer Teil des selbst erzeugten Solarstroms tatsächlich im eigenen Haushalt genutzt.

Ein einfaches Beispiel

Angenommen, deine bestehende PV-Anlage produziert mittags: 4.000 W

Der Haushalt benötigt gleichzeitig: 1.000 W

Dann entsteht ein Überschuss von: 3.000 W

Statt diesen Strom vollständig ins Netz einzuspeisen, kann ein entsprechend konfiguriertes Speichersystem den Überschuss aufnehmen und für einen späteren Zeitpunkt speichern.

Gerade hier ist die 3,5-kW-Ladeleistung der Max AC interessant. Anker positioniert das System ausdrücklich dafür, größere Leistungsspitzen bestehender PV-Anlagen aufnehmen zu können.


Infografik zur Nachrüstung einer bestehenden PV-Anlage mit der Anker Solarbank Max AC


7 kWh Speicher: Reicht das für ein Einfamilienhaus?


Die Solarbank Max AC startet mit 7 kWh Speicherkapazität.

Das ist bereits deutlich mehr als bei typischen kleinen Balkonkraftwerk-Speichern.

Ob 7 kWh ausreichend sind, hängt allerdings weniger von der Größe des Hauses als von drei Faktoren ab: PV-Ertrag + Stromverbrauch + Verbrauchszeitpunkt.

Ein Haushalt, der einen großen Teil seines Stroms bereits tagsüber verbraucht, benötigt möglicherweise weniger Speicher.

Wer dagegen morgens und abends viel Energie benötigt, während die PV-Anlage mittags große Überschüsse produziert, kann stärker von einem größeren Speicher profitieren.

Ein 7-kWh-Speicher sollte deshalb nicht nach dem Prinzip „größer ist besser“ gewählt werden.

Entscheidend ist, ob regelmäßig genügend Solarüberschuss vorhanden ist, um ihn zu laden – und anschließend genügend Verbrauch, um ihn wieder sinnvoll zu entladen.

Du möchtest grundsätzlich wissen, wann sich ein Stromspeicher lohnt und welche Speichergröße sinnvoll sein kann? Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber → Balkonkraftwerk mit Speicher 2026.


Von 7 auf 42 kWh: Wie lässt sich die Solarbank Max AC erweitern?


Wer später mehr Speicherkapazität benötigt, muss nicht zwingend das komplette System ersetzen.

Die Haupteinheit besitzt bereits 7 kWh.

Zusätzlich können bis zu fünf BP7000 Erweiterungsakkus angeschlossen werden. Jeder BP7000 bietet weitere 7 kWh. 

Damit ergeben sich beispielsweise:

Solarbank Max AC allein → 7 kWh

+ 1 BP7000 → 14 kWh

+ 2 BP7000 → 21 kWh

+ 3 BP7000 → 28 kWh

+ 4 BP7000 → 35 kWh

+ 5 BP7000 → 42 kWh

Für die meisten privaten Haushalte dürfte die maximale Ausbaustufe allerdings deutlich größer sein als tatsächlich notwendig.

Der entscheidende Vorteil liegt deshalb weniger darin, sofort 42 kWh Speicher zu installieren.

Interessanter ist die Möglichkeit, mit 7 kWh zu starten und das System später zu erweitern, wenn sich Stromverbrauch oder PV-Anlage verändern.


Die Erweiterbarkeit ist vor allem eine Zukunftsreserve – kein Grund, den Speicher von Anfang an maximal auszubauen.


Anker Solarbank Max AC mit BP7000 Erweiterungsakkus von 7 bis 42 kWh Speicherkapazität


3,5 kW oder 3,68 kW: Wie viel Leistung bietet die Solarbank Max AC?


Bei der Solarbank Max AC tauchen mehrere Leistungsangaben auf, die auf den ersten Blick verwirrend wirken können.

Über den netzgekoppelten AC-Anschluss unterstützt das System laut Anker eine AC-Eingangs- und Ausgangsleistung von bis zu 3,5 kW. Am separaten Lastanschluss sind dagegen bis zu 3,68 kW Ausgangsleistung möglich.

Die Anschlüsse erfüllen unterschiedliche Aufgaben:

Netzgekoppelter Anschluss:
→ bis zu 3,5 kW Laden und Entladen

Lastanschluss:
→ bis zu 3,68 kW für angeschlossene Verbraucher

Anker nennt außerdem eine kombinierte Ausgangsleistung von bis zu 5.000 W, wenn netzgekoppelter Ausgang und Lastanschluss gleichzeitig genutzt werden. Das sollte jedoch nicht mit einer dauerhaften 5-kW-Einspeisung ins Hausnetz verwechselt werden.

Für die Nachrüstung einer bestehenden PV-Anlage ist vor allem die relativ hohe AC-Ladeleistung interessant: Produziert die vorhandene Anlage einen größeren Überschuss, kann die Max AC diesen entsprechend schnell aufnehmen – vorausgesetzt, Installation, verfügbarer Überschuss und Systemkonfiguration ermöglichen es.


Funktioniert die Solarbank Max AC mit PV-Anlagen anderer Hersteller?


Ja und genau das ist einer der interessantesten Punkte der Max AC. Die bestehende PV-Anlage muss nicht von Anker stammen.

Anker positioniert die Solarbank Max AC ausdrücklich als AC-gekoppelten Speicher, der mit bestehenden PV-Systemen von Drittanbietern kombiniert werden kann.

Das bedeutet beispielsweise:


Du besitzt bereits eine Dach-PV mit einem vorhandenen Wechselrichter.

Die Anlage funktioniert weiterhin wie bisher.

Die Max AC wird zusätzlich auf der AC-Seite integriert.

Der Smart Meter erfasst Erzeugung und Verbrauch.

Überschüssige Solarenergie kann in der Batterie gespeichert werden.


Dadurch muss ein funktionierender PV-Wechselrichter nicht zwangsläufig nur deshalb ersetzt werden, weil nachträglich ein Batteriespeicher gewünscht ist.

Das macht die Lösung insbesondere für Besitzer älterer PV-Anlagen interessant, die ursprünglich ohne Speicher installiert wurden.

Wer sich neben der Max AC auch für andere Speicherlösungen des Herstellers interessiert, findet bei Solarway weitere Anker SOLIX Balkonkraftwerke und Speichersysteme.


Smart Meter Gen 2: Woher weiß der Speicher, wann er laden soll?


Damit ein nachgerüsteter Speicher sinnvoll arbeitet, muss das System erkennen können, wann Solarstrom übrig ist und wann der Haushalt zusätzliche Energie benötigt.

Hier kommt der Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 ins Spiel.

Er kann sowohl den Energiefluss am Netzanschlusspunkt als auch die Erzeugung einer bestehenden PV-Anlage erfassen. Dadurch erhält das Energiemanagement Informationen darüber, wie viel Solarstrom produziert, direkt verbraucht, gespeichert oder aus dem Netz bezogen wird.

Ein typischer Ablauf sieht beispielsweise so aus:

PV-Produktion: 4,5 kW
Hausverbrauch: 1,5 kW


→ Solarüberschuss vorhanden
→ Batterie kann geladen werden


Später:

PV-Produktion: 0,3 kW
Hausverbrauch: 2,0 kW


→ Energiebedarf vorhanden
→ Batterie kann Energie bereitstellen


Dadurch soll möglichst viel des selbst erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt bleiben, anstatt ihn tagsüber einzuspeisen und später wieder Strom aus dem Netz zu beziehen.


Hat die Anker SOLIX Solarbank Max AC eine Notstromfunktion?


Ja. Die Solarbank Max AC verfügt über einen separaten Lastanschluss, über den bei einem Stromausfall ausgewählte Verbraucher weiter versorgt werden können.

Dort stehen laut Anker bis zu 3,68 kW Ausgangsleistung zur Verfügung.

Das kann beispielsweise für wichtige Verbraucher interessant sein:

  • Kühlschrank und Gefrierschrank
  • Router
  • Beleuchtung
  • Computer und Homeoffice
  • kleinere Haushaltsgeräte


Welche Geräte gleichzeitig betrieben werden können, hängt von ihrer tatsächlichen Leistungsaufnahme und der verfügbaren Batteriekapazität ab.

Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen Notstrom für angeschlossene Verbraucher und einer vollständigen Ersatzstromversorgung des gesamten Hauses.

Die Max AC sollte deshalb nicht pauschal als automatische Vollversorgung des gesamten Hauses bei jedem Stromausfall verstanden werden.

Auch bei anderen aktuellen Anker-Speichern spielt die Notstromversorgung eine wichtige Rolle. Welche Möglichkeiten die kleinere Solarbank-Serie bietet, zeigen wir in unserem Ratgeber zur Anker SOLIX Solarbank 4 Pro.


Installation: Ist die Solarbank Max AC wirklich Plug & Play?


Bei einem Heimspeicher mit mehreren Kilowatt Leistung ist der Begriff „Plug & Play“ mit Vorsicht zu betrachten.

Anker sieht unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten vor. Für eine netzgekoppelte Leistung von bis zu 3.500 W ist ein eigener Stromkreis beziehungsweise eine entsprechende elektrische Installation erforderlich.

Wer eine bestehende Dach-PV nachrüstet und die Max AC vollständig in das Energiesystem des Hauses integrieren möchte, sollte deshalb mit einer fachgerechten Elektroinstallation rechnen.

Das gilt insbesondere für:

3,5-kW-Netzbetrieb → Elektroinstallation

Smart Meter → Einbau im Verteilerkasten

Integration bestehender PV → korrekte Messung und Konfiguration

höhere Systemleistungen → Prüfung der vorhandenen Elektroinstallation

Das ist kein Nachteil der Max AC, sondern eine Folge davon, dass wir hier nicht mehr über einen einfachen kleinen Steckerspeicher sprechen.


Die Solarbank Max AC ist ein nachrüstbarer Heimspeicher – kein klassischer 800-W-Balkonkraftwerk-Speicher.


Diese Abgrenzung würde ich im Artikel bewusst deutlich machen.


Dynamische Stromtarife: Kann die Max AC auch mit Netzstrom geladen werden?


Ein AC-gekoppelter Speicher eröffnet noch eine weitere Möglichkeit: Die Batterie muss nicht ausschließlich mit Solarüberschuss geladen werden.

Die Max AC kann Energie auch über die AC-Seite aufnehmen. In Kombination mit intelligentem Energiemanagement und entsprechenden Stromtarifen kann dadurch grundsätzlich auch günstiger Netzstrom zum Laden genutzt werden.

Das kann beispielsweise interessant sein, wenn:


nachts der Strompreis niedrig ist

Batterie günstig geladen wird

Strom zu teureren Zeiten aus dem Speicher genutzt wird


Die Wirtschaftlichkeit hängt dabei jedoch stark vom jeweiligen Tarif, Preisunterschied, Speicherverlusten und tatsächlichen Verbrauchsprofil ab.


Ein Batteriespeicher sollte deshalb nicht allein aufgrund möglicher Strompreis-Arbitrage gekauft werden.


Der Hauptvorteil bleibt bei einer bestehenden PV-Anlage in erster Linie die bessere Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms.


Lohnt sich das Nachrüsten eines PV-Speichers finanziell?


Das lässt sich nicht allein anhand der Speicherkapazität beantworten.

Entscheidend ist, wie viel Solarstrom die bestehende PV-Anlage aktuell ins Netz einspeist und wie viel Netzstrom der Haushalt zu anderen Tageszeiten einkauft.

Ein Speicher ist besonders interessant, wenn:

tagsüber regelmäßig PV-Überschuss vorhanden ist

und gleichzeitig

abends oder nachts viel Netzstrom benötigt wird.

Dann kann ein Teil dieser Energie zeitlich verschoben werden.

Beispiel:

Eine PV-Anlage produziert über den Tag mehr Energie als direkt benötigt wird.


Ohne Speicher:

Solarüberschuss → Netzeinspeisung


Am Abend:

PV-Produktion gering → Netzbezug


Mit Speicher:

Solarüberschuss → Batterie


Am Abend:

Batterie → Haushalt


Dadurch kann der Eigenverbrauchsanteil steigen.


Ob sich die Investition finanziell amortisiert, hängt unter anderem von Anschaffungskosten, Strompreis, Einspeisevergütung, jährlichem PV-Überschuss, Speicherverlusten und nutzbarer Speicherkapazität ab.


Deshalb sollte vor dem Kauf nicht nur gefragt werden: „Wie groß ist meine PV-Anlage?“


sondern vor allem: „Wie viel Solarüberschuss habe ich tatsächlich?“


Für wen lohnt sich die Anker SOLIX Solarbank Max AC?


Aus den bisherigen Punkten lässt sich eine relativ klare Zielgruppe ableiten.

Die Solarbank Max AC ist besonders interessant, wenn …

  • bereits eine PV-Anlage ohne Batteriespeicher vorhanden ist;
  • der vorhandene PV-Wechselrichter weiter genutzt werden soll;
  • regelmäßig größere Solarüberschüsse entstehen;
  • der Stromverbrauch am Abend oder in der Nacht hoch ist;
  • mit 7 kWh gestartet und später erweitert werden soll;
  • eine höhere Lade- und Entladeleistung gewünscht wird;
  • Notstrom für ausgewählte Verbraucher relevant ist.


Weniger interessant ist sie, wenn …

  • kaum PV-Überschuss vorhanden ist;
  • fast der gesamte Solarstrom bereits direkt verbraucht wird;
  • nur ein sehr kleiner Speicher benötigt wird;
  • hauptsächlich ein einfaches Balkonkraftwerk mit geringem Verbrauch betrieben wird.


Gerade der erste Punkt ist wichtig:


Ein Speicher erzeugt keinen zusätzlichen Solarstrom.


Er verschiebt lediglich bereits vorhandene Energie auf einen späteren Zeitpunkt.


Wenn kaum überschüssige Solarenergie vorhanden ist, kann selbst ein technisch sehr guter Speicher wirtschaftlich wenig bringen.

Du suchst keinen großen Heimspeicher zur PV-Nachrüstung, sondern eine kompaktere Lösung für dein Balkonkraftwerk? Dann lohnt sich auch unser Vergleich von EcoFlow und Anker Speichern.


Solarbank Max AC: Nachrüsten statt PV-Anlage umbauen?


Genau darin liegt meiner Meinung nach die stärkste Positionierung des Systems.

Wer bereits eine funktionierende PV-Anlage besitzt, steht bei einer Speichernachrüstung häufig vor der Frage, wie stark das bestehende System verändert werden muss.

Die AC-Kopplung der Solarbank Max AC bietet hier einen interessanten Ansatz:


Bestehende PV behalten → Speicher ergänzen → Eigenverbrauch erhöhen.


Damit richtet sich die Max AC weniger an jemanden, der seine erste kleine Solaranlage kauft, sondern insbesondere an Haushalte, bei denen die Photovoltaikanlage bereits vorhanden ist und der Speicher der nächste Schritt sein soll.


FAQ: Anker SOLIX Solarbank Max AC

Wie funktioniert die Anker SOLIX Solarbank Max AC?
Die Anker SOLIX Solarbank Max AC ist ein AC-gekoppelter Heimspeicher, der sich besonders für die Nachrüstung bestehender Photovoltaikanlagen eignet.

Der Solarstrom wird zunächst wie gewohnt über den vorhandenen Wechselrichter in das Hausnetz eingespeist. Entsteht ein Überschuss, kann die Solarbank Max AC diesen Strom über die AC-Seite aufnehmen und speichern.

Ein kompatibler Smart Meter kann dabei den Energiefluss im Haushalt erfassen und dem System helfen zu erkennen, wann Energie gespeichert oder wieder bereitgestellt werden soll.

Dadurch kann auch eine bereits bestehende PV-Anlage eines anderen Herstellers um einen Batteriespeicher ergänzt werden, ohne dass das komplette PV-System ersetzt werden muss. Anker gibt ausdrücklich an, dass die Max AC mit PV-Anlagen von Drittanbietern kompatibel ist.


Wie hoch ist die maximale Ladeleistung der Anker SOLIX Solarbank Max AC?
Die Solarbank Max AC unterstützt über den Netzanschluss eine maximale AC-Eingangsleistung von 3,5 kW.

Damit kann sie größere Solarüberschüsse einer bestehenden PV-Anlage relativ schnell aufnehmen. Die maximale Ein- und Ausgangsleistung am Netzanschluss beträgt jeweils 3,5 kW. 

Wichtig: Die tatsächliche Ladeleistung hängt unter anderem vom verfügbaren PV-Überschuss, der Installation, dem Ladezustand der Batterie und der jeweiligen Systemkonfiguration ab.

Kann die Anker SOLIX Solarbank Max AC mit einer bestehenden PV-Anlage verwendet werden?
Ja. Genau dafür ist die Max AC besonders interessant.

Durch die AC-Kopplung kann sie mit bereits vorhandenen Photovoltaikanlagen kombiniert werden. Laut Anker werden auch PV-Anlagen von Drittanbietern unterstützt. 

Das macht die Max AC beispielsweise für Haushalte interessant, die bereits eine funktionierende Dach-PV besitzen, diese ursprünglich jedoch ohne Batteriespeicher installiert haben.


Welche Alternativen gibt es zur Anker SOLIX Solarbank Max AC?
Welche Alternative sinnvoll ist, hängt vor allem von der bestehenden PV-Anlage ab.

Mögliche Lösungen sind beispielsweise ein anderer AC-gekoppelter Heimspeicher, ein mit dem vorhandenen Wechselrichter kompatibler Batteriespeicher oder – wenn ohnehin größere Änderungen an der PV-Anlage geplant sind – ein neues System aus Hybrid-Wechselrichter und Batteriespeicher.

Bei kleineren Balkonkraftwerken kann dagegen ein kompakter Balkonkraftwerk-Speicher sinnvoller sein.

Die Solarbank Max AC ist vor allem dann interessant, wenn eine bestehende PV-Anlage möglichst unkompliziert um einen größeren, modular erweiterbaren Speicher ergänzt werden soll.

Wie groß ist der Speicher der Solarbank Max AC?
Die Solarbank Max AC besitzt bereits in der Basiseinheit eine Speicherkapazität von 7 kWh.

Mit bis zu fünf BP7000 Erweiterungsakkus kann ein einzelnes System auf insgesamt 42 kWh erweitert werden. Zusätzlich können laut Anker bis zu drei Haupteinheiten parallel betrieben werden, wodurch sehr große Systemkonfigurationen möglich werden. 

Für einen normalen Privathaushalt bedeutet das jedoch nicht, dass möglichst viel Speicher automatisch besser ist. Die Kapazität sollte zur vorhandenen PV-Leistung, zum Solarüberschuss und zum tatsächlichen Stromverbrauch passen.


Hat die Anker SOLIX Solarbank Max AC Notstrom?
Ja. Die Solarbank Max AC besitzt eine USV-Funktion und einen separaten Lastanschluss.

Am Lastanschluss sind bis zu 3,68 kW Ausgangsleistung möglich. Dadurch können bei einem Stromausfall geeignete angeschlossene Verbraucher weiterhin mit gespeicherter Energie versorgt werden. 

Das sollte allerdings nicht mit einer automatischen Ersatzstromversorgung des gesamten Hauses gleichgesetzt werden. Welche Verbraucher versorgt werden können, hängt von Anschluss, Installation und Leistungsbedarf ab.

Für wen ist die Anker SOLIX Solarbank Max AC die beste Wahl?
Die Max AC ist besonders interessant für Haushalte, die bereits eine PV-Anlage besitzen und nachträglich einen Batteriespeicher installieren möchten.

Ihre Stärken liegen vor allem bei der AC-Kopplung, 7 kWh Basiskapazität, bis zu 3,5 kW AC-Eingangs- und Ausgangsleistung und der modularen Erweiterung auf bis zu 42 kWh. 

Wer dagegen nur ein kleines Balkonkraftwerk betreibt und wenige Kilowattstunden Speicher benötigt, braucht die Leistungs- und Erweiterungsreserven der Max AC möglicherweise nicht.


Fazit: Lohnt sich die Anker SOLIX Solarbank Max AC 2026?


Die Anker SOLIX Solarbank Max AC schließt eine interessante Lücke: Sie richtet sich nicht primär an Haushalte, die eine komplett neue PV-Anlage planen, sondern vor allem an diejenigen, die bereits Solarstrom produzieren und ihre bestehende PV-Anlage nachträglich um einen Speicher erweitern möchten.


Genau hier liegt ihr größter Vorteil:

Bestehende PV-Anlage behalten

AC-Speicher ergänzen

Solarüberschuss speichern

Eigenverbrauch erhöhen


Mit 7 kWh Basiskapazität, hoher AC-Lade- und Entladeleistung und der Möglichkeit, die Speicherkapazität später deutlich auszubauen, bietet die Max AC viel Spielraum für Haushalte mit größerem Solarüberschuss.


Besonders interessant ist das System deshalb, wenn deine PV-Anlage tagsüber regelmäßig mehr Strom produziert, als du direkt verbrauchst, während abends oder nachts wieder Energie aus dem öffentlichen Netz benötigt wird.


Die Solarbank Max AC lohnt sich besonders, wenn bereits eine PV-Anlage ohne Speicher vorhanden ist, der vorhandene Wechselrichter weiter genutzt werden soll und genügend Solarüberschuss vorhanden ist, um einen 7-kWh-Speicher sinnvoll auszulasten.


Wer dagegen nur wenig überschüssigen Solarstrom produziert oder bereits einen sehr hohen Direktverbrauch erreicht, sollte genau prüfen, ob ein Speicher dieser Größe wirtschaftlich sinnvoll ist.


Denn auch bei der Max AC gilt:

Nicht der größte Speicher ist automatisch der beste – sondern der Speicher, der zur vorhandenen PV-Anlage und zum tatsächlichen Stromverbrauch passt.


Wer grundsätzlich noch unsicher ist, welche Speicherlösung zum eigenen Energieverbrauch passt, findet in unserem Ratgeber zu Balkonkraftwerken mit Speicher 2026 weitere Informationen zu Eigenverbrauch, Speichergröße und Wirtschaftlichkeit.


Anker SOLIX Solarbank Max AC bei Solarway entdecken

Du besitzt bereits eine Photovoltaikanlage und möchtest deinen Solarstrom künftig auch dann nutzen, wenn die Sonne nicht scheint? Dann kannst du die Anker SOLIX Solarbank Max AC mit 7.000 Wh direkt bei Solarway entdecken. Die Max AC ist inzwischen im Solarway-Sortiment der einzelnen Speicher gelistet.

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